Der ultimative Entspannungs-Trick

Gähnendes Baby
Babies sind Meister der Entspannung!

Wenn unser Körper entspannt, gähnen wir – wenn wir gähnen, entpannt sich unser ganzer Körper.

Gähnen ist eine wunderbare Einrichtung der Natur, um unser Hirn mit mehr Sauerstoff zu versorgen. Die Kiefermusklen werden dabei sanft gedehnt, „es atmet“ uns tief durch, entspannt und erquickt uns.

Gähnen ist ein Reflex, der, einmal ausgelöst, automatisch abläuft und sich nur schwer unterdrücken lässt. Wenn gesellschaftliche Zwänge nicht gerade dagegen sprechen, lassen wir es gerne zu und kosten es aus, denn es tut einfach gut.

Gähnen ist ansteckend,  und das können Sie für ein erholsames Päuschen nutzen. Am Computer oder Handy einfach  „gähnen bilder“ in die Suchmaschine eingeben und dann nach Herzenslust durch die Fundstellen klicken.  Es erscheinen herzallerliebste gähnende Lebewesen,  die einem das Herz weit werden lassen und zum Schmunzeln bringen.

Beobachten Sie, was Ihr Körper macht, wenn Sie diese Bilder betrachten. Gähnen Sie, solange es gut tut.

Wichtig: Bitte gähnen Sie achtsam: Bei Kiefergelenksproblemen oder, wenn Ihre Kiefermuskeln schmerzen, den Mund nicht zu weit öffnen. Sie können das wunderbar dosieren.

Weitere alltagstaugliche Entspannungs- und Gesundheits-Tipps gibt es in den Vorträgen und Workshops „Gesundheit für Faule

Noch mehr Tipps zur Kieferentspannung gibt es am 22. 10.2020  im Vortrag „Mit sanfter Selbsthilfe zum entspannten Kiefer

 

Foto: yawn-2073293_640 Bild von tung256 auf Pixabay

 

 

Gesundheit für Faule – auch wenn Sie wenig Zeit haben, können Sie viel für Ihre Gesundheit tun!

In der Ruhe liegt die Kraft
Die gesundheitlichen Herausforderungen der Pandemie gehen weit über die direkte Gefahr durch das Virus hinaus. Angst, Ungewissheit, die Doppelbelastung durch Homoffice und Homeschooling, verschobenene Arzt-, Therapie- und Vorsorgetermine kommen oft noch dazu. Mehr als je zuvor stellt sich die Frage:
Wie kann ich mich schützen und mein Immunsystem stärken?

Die Medien überfluten uns nicht nur mit Zahlen und neusten wissenschaftlichen Details über Corona, sondern auch mit Gesundheitswissen und Kaufangeboten.
Doch was ist überhaupt für Sie möglich und sinnvoll, wenn Sie von Job, Familie und anderen Verpflichtungen bereits mehr als ausgelastet sind?

Lernen Sie die effektivsten Hebel kennen, um mit wenig zeitlichem und finanziellem Aufwand viel für Ihre Gesundheit zu tun. Erfahren Sie, wie Sie gesunde Gewohnheiten erfolgreich in Ihren Alltag integrieren. Und nehmen Sie Ihren ganz persönlichen Gesundheitsplan sowie viele einfache und wirksame Tipps und Übungen mit nach Hause.

Termine

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Was rät ein Lungenbiologe, um unsere Abwehr gegen Corona zu stärken?

Die wichtigsten Hebel, um Atemwege und Immunsystem zu stärken, verrät der Leiter des Instituts für Lungenbiologie am Helmholtz Zentrum München, Ali Önder Yildirim im Spiegel-Interview (Ausgabe vom 11.4.2020)

1. Weniger rauchen oder besser ganz aufhören!

Zigarettenrauch zerstört nicht nur die Flimmerhärchen auf den Schleimhäuten unserer Atemwege, sondern vermehrt genau die Rezeptoren auf der Oberfläche der Atemwege, an die das Coronavirus andockt. Deshalb sind Raucher anfälliger und auch ist bei einer Corona-Infektion ein schwererer Verlauf wahrscheinlicher als bei Nichtrauchern.

2. Sich schützen!

  • 2 Meter Abstand halten
  • Eine Mund-Nasen-Schutzmaske tragen, sogar im Freien „könne nicht schaden“!
  • Menschen mit Atemwegserkrankungen wie beispielsweise Asthmatiker, sollten sich besonders schützen.

3. Immunsystem stärken, Atemwege pflegen!

  • Tägliche Bewegung an der frischen Luft stärkt Lungenfunktion und  Immunsystem.
  • Viel trinken fördert für die Schleimlösung in den Atemwegen.
    Achtung: Alkohol  hat die gegenteilige Wirkung, denn er trocknet den Körper aus.
  • Viel Obst und Gemüse essen!
  • Für ausreichend und entspannten Schlaf sorgen!
  • Aufs Gewicht achten, denn Übergewicht wirkt sich nachteilig auf das Immunsystem aus.

Jetzt anfangen, es ist nie zu spät!

Auch jetzt noch mit dem Rauchen aufzuhören oder sich einen gesünderen Lebensstil anzugewöhnen, lohnt sich. Denn nicht nur die aktuelle Pandemie könnte länger dauern, sondern auch in Zukunft können neue Viren auftauchen.

5 Tipps, um gesunde Gewohnheiten in den Alltag zu integrieren

Mit kleinen Schritten erfolgreich zum Ziel.

Was unseren Körper und unsere Gesundheit betrifft, ist jeder sein eigener, bester Experte. Wir wissen am besten, was uns gut tut.  Wenn nur mehr Zeit dafür wäre und der innere Schweinehund nicht so stark!

Mit diesen fünf Tipps nehmen Sie Ihren inneren Schweinehund erfolgreich an die Leine:

  1. Nehmen Sie sich nur eine neue Gewohnheit auf einmal vor: z. B. Ich gehe täglich morgens ein halbe Stunde joggen.
  2. Machen sie es sich leicht mit kleinen Schritten und steigern Sie sich langsam: z. B. Erst fünf Minuten, und jede Woche fünf Minuten mehr, bis es eine halbe Stunde ist.
  3. Gestalten Sie es so, dass es Ihnen Freude bereitet und leicht fällt: z. B. Mein Lauf-Outfit und meine Laufschuhe sind wunderbar bequem und ich stelle sie abends schon bereit.
  4. Bleiben Sie ohne Ausnahme dabei, mindestens einen, besser drei Monate lang, denn es dauert, bis eine neue Gewohnheit zum Selbstläufer geworden ist!
  5. Legen sie sich einen Notfallplan zurecht: z. B: Wenn es zeitlich wirklich eng ist, reichen fünf Minuten. Und wenn ich mir den Knöchel verstaucht habe und nicht laufen kann, mache ich dafür fünf Minuten Morgengymnastik auf dem Balkon.

Mit welcher neuen Gewohnheit  und mit welchem Schritt fangen Sie an? Der Workshop „Gesundheit für Faule“ hilft Ihnen, den Anfang zu machen: Heben Sie Ihren Wissensschatz und holen sich zusätzlich wertvolle Anregungen. Und Sie entwickeln Ihren ganz persönlichen, alltagtauglichen Gesundheitsplan, um mit realistischen Schritten Ihre Gesundheitsziele zu erreichen.

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