Herz und Hirn in Einklang bringen – vom Stress in die Balance

Wenn Herz und Hirn gut zusammenarbeiten, geht alles leichter im Leben!

Das Leben schubst Dich immer wieder aus Deiner inneren Mitte, und das isz unangenehm und ungesund.

Erfahre, warum es so wichtig ist, dass Du  rasch vom Stress rasch ins Gleichgewicht bringst, und wie Du das mit einfachen Übungen schnell schaffst.

Nimm Dir alltagstaugliche Tipps für mehr Gelassenheit, Energie und Lebensfreude mit nach Hause.

Online Vortrag am Di 8.12.2020, 19.00 – 21.00 Uhr

Ausgleich: € 15,- *
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*für die Vereinskasse von mosaikLEBEN e. V.

(Bild: AdobeStock_176246080 (c) kay_mosk)

Der ultimative Entspannungs-Trick

Gähnendes Baby
Babies sind Meister der Entspannung!

Wenn unser Körper entspannt, gähnen wir – wenn wir gähnen, entpannt sich unser ganzer Körper.

Gähnen ist eine wunderbare Einrichtung der Natur, um unser Hirn mit mehr Sauerstoff zu versorgen. Die Kiefermusklen werden dabei sanft gedehnt, “es atmet” uns tief durch, entspannt und erquickt uns.

Gähnen ist ein Reflex, der, einmal ausgelöst, automatisch abläuft und sich nur schwer unterdrücken lässt. Wenn gesellschaftliche Zwänge nicht gerade dagegen sprechen, lassen wir es gerne zu und kosten es aus, denn es tut einfach gut.

Gähnen ist ansteckend,  und das können Sie für ein erholsames Päuschen nutzen. Am Computer oder Handy einfach  “gähnen bilder” in die Suchmaschine eingeben und dann nach Herzenslust durch die Fundstellen klicken.  Es erscheinen herzallerliebste gähnende Lebewesen,  die einem das Herz weit werden lassen und zum Schmunzeln bringen.

Beobachten Sie, was Ihr Körper macht, wenn Sie diese Bilder betrachten. Gähnen Sie, solange es gut tut.

Wichtig: Bitte gähnen Sie achtsam: Bei Kiefergelenksproblemen oder, wenn Ihre Kiefermuskeln schmerzen, den Mund nicht zu weit öffnen. Sie können das wunderbar dosieren.

Foto: yawn-2073293_640 Bild von tung256 auf Pixabay

 

 

Was rät ein Lungenbiologe, um unsere Abwehr gegen Corona zu stärken?

Die wichtigsten Hebel, um Atemwege und Immunsystem zu stärken, verrät der Leiter des Instituts für Lungenbiologie am Helmholtz Zentrum München, Ali Önder Yildirim im Spiegel-Interview (Ausgabe vom 11.4.2020)

1. Weniger rauchen oder besser ganz aufhören!

Zigarettenrauch zerstört nicht nur die Flimmerhärchen auf den Schleimhäuten unserer Atemwege, sondern vermehrt genau die Rezeptoren auf der Oberfläche der Atemwege, an die das Coronavirus andockt. Deshalb sind Raucher anfälliger und auch ist bei einer Corona-Infektion ein schwererer Verlauf wahrscheinlicher als bei Nichtrauchern.

2. Sich schützen!

  • 2 Meter Abstand halten
  • Eine Mund-Nasen-Schutzmaske tragen, sogar im Freien „könne nicht schaden”!
  • Menschen mit Atemwegserkrankungen wie beispielsweise Asthmatiker, sollten sich besonders schützen.

3. Immunsystem stärken, Atemwege pflegen!

  • Tägliche Bewegung an der frischen Luft stärkt Lungenfunktion und  Immunsystem.
  • Viel trinken fördert für die Schleimlösung in den Atemwegen.
    Achtung: Alkohol  hat die gegenteilige Wirkung, denn er trocknet den Körper aus.
  • Viel Obst und Gemüse essen!
  • Für ausreichend und entspannten Schlaf sorgen!
  • Aufs Gewicht achten, denn Übergewicht wirkt sich nachteilig auf das Immunsystem aus.

Jetzt anfangen, es ist nie zu spät!

Auch jetzt noch mit dem Rauchen aufzuhören oder sich einen gesünderen Lebensstil anzugewöhnen, lohnt sich. Denn nicht nur die aktuelle Pandemie könnte länger dauern, sondern auch in Zukunft können neue Viren auftauchen.

Aktivert Spaß körpereigene Immunglobuli?

Ein sehr netter Schreibfehler auf stern online in einer im übrigen sehr lesenswerten Zusammenfassung , was wir tun können, um in Coronazeiten fit zu bleiben:

Hier sind natürlich Immunglobuline gemeint, auf deutsch Antikörper.

Wer sich amüsiert, beispielsweise wenn er sich ein lustigen Film ansieht,  produziert mehr IgA. Immunglobulin A  ist der Antikörpertyp, der im Speichel an erster Front zu Abwehr gegen eingeatmete Krankheitserreger eine Schutzbarriere bildet.

Und wer gerade wenig zu lachen hat, freut sich vielleicht über diesen gelungenen Tippfehler oder versucht es mal mit dem “Fake ist until you make it” Trick. Denn schon unsere Mimik beim Lächeln allein hat diesen positiven Effekt aufs Immunsystem. Für sportlich ambitioniertere empfiehlt es sich, Lachyoga zu betreiben  🙂

Jedes Lächeln lohnt sich, und aus manchem unechten Lächeln wird ein echtes, wenn es von einem Mitmenschen erwidert wird!

Auch lohnt es sich, in die Tipps im Stern-Online-Beitrag reinzuklicken:

https://www.stern.de/gesundheit/coronavirus-tipps–wie-bleiben-wir-in-coronazeiten-fit–das-sagt-die-wissenschaft-9200120.html

 

 

Fleisch oder nicht Fleisch?

Wie gesund oder ungesund ist rotes Fleisch?

Das war schon interessant, wie seit Ende September innerhalb weniger Tage nach und nach viele namhafte Medien auf den Zug aufsprangen, die neue frohe Botschaft zu verkünden: Rotes Fleisch sei nun doch nicht so ungesund!

Was sollen wir als Verbraucher davon halten? Gerade hatten wir gelernt, dass wir den Konsum von rotem Fleisch mit Bedacht genießen sollten. Beispielsweise informierte das Deutsche Ärzteblatt am 13. Dezember 2018, “Wieso rotes Fleisch ungesund für Herz und Gefäße sein könnte”

Können wir dem Ergebnis einer neuen Analyse vorhandener Studien nun glauben?

Ernährungswissenschaftler Martin Smollich bringt in seinem Zeit Online Beitrag vom 15. Oktober 2019 Licht in die sehr widersprüchliche Informationslage. Mit der Überschrift: „Nein, rotes Fleisch ist nicht gesund”

Danke, Herr Smollich und danke auch an die „Zeit online“, nach ihrem Artikel „Forscher sehen keinen Grund, auf rotes Fleisch zu verzichten“ vom 1. Oktober 2019 uns Lesern nun auch eine kritische Hinterfragung der vermeintlichen Entwarnung nicht vorzuenthalten.

Bild von Ann1992 auf Pixabay

 

Das einfachste Mittel gegen Übelkeit

Gegen Übelkeit gibt es viele Hausmittel. Einst schwor man auf Riechsalz, wenn zu eng geschnürten Damen schwindelte oder diese vor lauter Luftnot sogar ihn Ohnmacht fielen. Der starke Geruchsreiz von Ammoniaksalz wird heute noch bei psychosomatischen Erregungszuständen eingesetzt.

Weit wohlriechendere Alternativen bietet die Aromatherapie: Von Pfefferminz, Lavendel, bis hin zu raffinierten Duftmischungen.

Was genau dabei wohl der wirkungsvollste Hebel zur Linderung von Übelkeit ist, hat die Forschung unter die Lupe genommen – mit unerwartetem Ergebnis: Egal ob sich im Riechfläschchen reiner Duft, Duft in Alkohol, nur Alkohol oder eine Placebo-Flüssigkeit befindet, oder ob ganz ohne Riechfläschchen nur tief geatmet wird: Der Effekt ist immer der gleiche!

Was also allein schon hilft, ist der kleinste gemeinsame Nenner bei allen Varianten: das bewußtere, tiefere Atmen! Wobei natürlich nichts dagegen spricht, sich dieses durch Lüften, einen Gang an die frische Luft oder schöne Düfte noch angenehmer zu gestalten.

Doch wie gut zu wissen für alle, die mit Übelkeit kämpfen: Ein hoch wirksames Mittel  ist völlig kostenlos und immer zur Hand!
Ein  paar Mal tief durchatmen!

Quelle: https://nutritionfacts.org/2017/03/07/deep-breathing-exercise-for-nausea

Heute schon gelacht?

Bild von lisa runnels auf Pixabay

Lachen macht nicht nur Spaß, sondern ist so richtig gesund.

Und es funktioniert sogar, wenn man gerade nichts zu lachen hat. Erst mal so tun als ob, den Rest übernimmt der Körper:

Er vertieft beim Lachen den Atmen, versorgt das Hirn mit mehr Sauerstoff und macht hellwach und gute Laune, denn Stresshormone werden abgebaut und Glückshormone aufgebaut. Die inneren Organe werden mal so richtig durchbewegt und gut durchblutet, das ist auch gut für die Verdauung. Und Lachen stärkt das Immunsystem.

Wenn das nicht Grund genug ist zu lachen!

Das finden auch alle, die  Lachyoga praktizieren, sie machen das am liebsten gemeinsam, denn Lachen ist bekanntlich ansteckend und macht zusammen noch viel mehr Spaß.

Übrigens: Jeden ersten Sonntag im Mai ist Weltlachtag, am besten gleich in den Kalender schreiben!

Autophagie ankurbeln für bessere Zellregeneration

Eine Schlüsselrolle für die Gesunderhaltung und Regenerationsfähigkeit unseres Körpers spielt die Autophagie, zuständig für die Müllabfuhr und das Rohstoff-Recycling in unseren Zellen.
Lesen Sie hier, warum die Autophagie so wichtig für Ihre Gesundheit ist und wie Sie Ihr Zell-Recycling effektiver machen.

„Autophagie ankurbeln für bessere Zellregeneration“ weiterlesen

Warum wir lieber kohärent sind

Neurobiologe Gerald Hüther beschreibt in seiner wunderbaren  Weihnachtsbotschaft 2018 u. a.  einfach und nachvollziehbar das Kohärenzprinzip:

„Der Zustand, in dem ein Gehirn, ein ganzer Mensch und auch eine menschliche Gemeinschaft am wenigsten Energie verbraucht, heißt Kohärenz. Der ist dann erreicht, wenn alles optimal zusammenpasst.

Unser Hirn strebt nach Kohärenz, Inkohärenz empfinden wir als stressig und unbequem.

Nun ist Kohärenz kein Dauerzustand, denn es gibt immer etwas im Leben, was uns herausfordert und erst einmal aus dem Gleichgewicht bringt.

“Solange wir noch am Leben sind, wird jeder einmal erreichte Kohärenzzustand auch zwangsläufig immer wieder in Frage gestellt. Es gibt immer irgendetwas, was diese Kohärenz stört. Das wird dann schnell unbequem, wir haben ein Problem, der bis dahin erreichte Ordnungszustand kommt durcheinander, die Nervenzellen beginnen unkoordiniert zu feuern. Arousal nennen das die Hirnforscher und das ist nur ein anderer Ausdruck für eine sich ausbreitende und viel Energie verbrauchende Inkohärenz.

Dann geht es uns nicht gut, wir beginnen nach einer Lösung zu suchen und wenn wir die finden und die Herausforderung bewältigen können, wird dieser inkohärente, energieaufwändige Zustand im Hirn wieder etwas kohärenter .”

Erfolgreiche Strategien, Kohärenz wieder herzustellen, lernen wir besonders leicht, weil sie über unser Belohnungssystem im Hirn verstärkt werden:

” Die dabei freiwerdende Energie wird benutzt, um Zellgruppen im Mittelhirn zu aktivieren (die nennen die Hirnforscher gern „Belohnungszentrum“). Die dort freigesetzten Botenstoffe aktivieren ähnliche Netzwerke wie Kokain und Heroin, das erzeugt ein gutes Gefühl („Erfolgserlebnis“). Gleichzeitig stimulieren diese Botenstoffe die Freisetzung von Wachstumsfaktoren, also von Eiweißen, die wie Dünger auf Nervenzellen wirken und sie zur Neubildung von Fortsätzen und Kontakten anregen. So werden all jene Nervenzellverknüpfungen verstärkt und ausgebaut, die sich als geeignet erwiesen haben, diesen inkohärenten Zustand wieder etwas kohärenter zu machen. Wir haben also ein Problem bewältigt und die dabei aktivierten Vernetzungen im Gehirn sind dabei verstärkt worden. Deshalb klappt das so gebahnte Verhaltensmuster dann beim nächsten Mal schon deutlich besser.“

Das funktioniert für ungesündere Wege, sich zu regulieren, wie beispielsweise Zigaretten oder Alkohol, ebenso wie für gesündere Wege wie Spazierengehen, Singen, Tanzen – oder eben Herzkohärenztraining.